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Grenzen bald wieder geöffnet

Da der aktuelle Lockdown in Spanien und anderen europäischen Ländern gut zu verlaufen scheint, wird die Ankündigung, die Grenzen bereits im Juni/Juli wieder zu öffnen, viele Menschen sehr glücklich machen.

Die Europäische Kommission sieht Europa derzeit in „Phase 0“ – die Grenzen zwischen den Mitgliedstaaten sind noch geschlossen, doch die betreffenden Länder beginnen, Mechanismen anzuwenden, um die Bewegungsbeschränkungen schrittweise zu lockern.

„Phase 1“ in Europa sieht eine „teilweise“ Aufhebung der Grenzkontrollen und Beschränkungen vor. Wenn diese nicht flächendeckend und sofort erfolgen kann, könnte eine Lockerung zwischen „Regionen, Gebieten oder Mitgliedstaaten“ beginnen, deren „Lage und Entwicklung“ bei der Eindämmung des Virus vergleichbar sind.

Noch ist die jeweilige Lage in den einzelnen Mitgliedstaaten oder Teilen davon nicht klar genug, um eine mögliche Strategie auszuarbeiten, doch es wird erwartet, dass dies bald geschieht.

Bei Reisen zwischen zwei Gebieten oder Ländern mit unterschiedlicher Infektionslage – wenn eines weiter fortgeschritten und der Erholung näher ist als das andere – werden beim Grenzübertritt „zusätzliche Schritte“ unternommen, darunter „erhöhte Wachsamkeit und Kontrollen“.

Die Genehmigung von Reisen in bestimmte Gebiete durch die einzelnen Mitgliedstaaten muss „informiert und koordiniert“ erfolgen, auf Grundlage von „drei Kriterien“, und darf nicht „diskriminierend“ sein, mahnt die Kommission – das heißt, Reiseerlaubnisse müssen für alle Gebiete gelten, die die Kriterien erfüllen, und für alle Bürger, ohne „Rosinenpickerei“.

Wären beispielsweise Spanien, Portugal und Frankreich in einer ähnlichen Lage hinsichtlich der Covid-19-Pandemie, dürfte Spanien seinen Einwohnern nicht Reisen nach Portugal, aber nicht nach Frankreich erlauben, und es dürfte Reisen auch nicht „nur für spanische Staatsangehörige“ zulassen.

Außerdem, so die Kommission, darf kein Land seine Grenzen zu Nachbarländern öffnen, zum Rest der EU jedoch nicht – maßgeblich ist die „epidemiologische Lage“ in den jeweiligen Mitgliedstaaten, nicht die Entfernung zwischen ihnen. Wären also etwa Portugal, Frankreich und Deutschland in einer ähnlichen Lage wie Spanien, dürfte Spanien keine Reisen nach Portugal und Frankreich, nicht aber nach Deutschland erlauben.

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„Phase 1“ in Europa würde bedeuten, grenzüberschreitende Bewegungen in „Schlüsselbereichen der Wirtschaft“ zu „priorisieren“, so die Kommission – wozu im Fall Spaniens und anderer Mittelmeerländer, in denen die Urlaubsbranche einen Großteil der Einnahmen ausmacht, durchaus auch der internationale Tourismus gehören könnte.

Die Kommission zeigt sich „sehr besorgt“, dass die Pandemie den Binnenmarkt beeinträchtigen könnte, „gerade jetzt, wo er sich von der Finanzkrise von 2008 erholt“. Deshalb sollen Beschränkungen des internationalen Reiseverkehrs innerhalb der EU „verhältnismäßig und wirksam sein und nicht über das hinausgehen, was zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit notwendig ist“.

Länder, deren Covid-19-Lage sich „verbessert“, werden zu den ersten gehören, die sich füreinander öffnen. Sie müssen jedoch auch „Mechanismen“ zur Eindämmung der Pandemie vorweisen – an der Grenze und darüber hinaus –, einschließlich Beschränkungen in Bereichen, in denen kein Abstandhalten möglich ist.

Einer dieser Mechanismen, so die Kommission, könnte darin bestehen, dass Touristen beim Grenzübertritt automatisch eine SMS auf ihr Mobiltelefon erhalten, mit Informationen zu nationalen und regionalen Beschränkungen und darüber, an wen sie sich bei Covid-19-Symptomen wenden können.

„Phase 2“ in Europa, die der spanischen „Phase 3“ entspricht, bringt eine allgemeine Öffnung der Binnengrenzen und tritt ein, sobald die „epidemiologische Lage“ in allen EU-Mitgliedstaaten „ausreichend positiv und vergleichbar“ ist. Vorsichtsmaßnahmen gelten jedoch weiterhin, darunter Desinfektionsmittelspender, Informationskampagnen, Abstandsregeln und – in Ländern, in denen sie Pflicht ist – das Tragen einer Maske.

Flugreisen

Mehrere Fluggesellschaften haben angekündigt, im Juni wieder Flüge aufzunehmen, wenn auch in geringerer Zahl – eine gute Nachricht. Brüssel empfiehlt allen Mitgliedstaaten, den „Kontakt“ zwischen Passagieren sowie zwischen Beschäftigten der Verkehrsbranche zu „begrenzen“, vor allem durch eine „geringere Auslastung“ an Bord und eine Maskenpflicht.

Die Kommission empfiehlt, dass Tickets jederzeit online erhältlich sind und dieser Weg nach Möglichkeit gefördert wird, um unnötige Berührungen zu vermeiden und persönliche Kontakte zu begrenzen. Zudem sollte bei der Sicherheitskontrolle, an der Gepäckausgabe und beim Check-in auf körperlichen Abstand geachtet werden.

„Es sollten weniger Passagiere an Bord zugelassen werden“, so die Kommission, „um körperlichen Abstand zu ermöglichen, insbesondere zwischen Passagieren, die nicht demselben Haushalt angehören.

Hotels, Apartments und andere Unterkünfte

Regionen Spaniens, deren Tourismus überwiegend auf Ferienwohnungen beruht – ob selbst genutzt oder vermietet –, rechnen damit, deutlich früher für Besucher öffnen zu können als jene, die vor allem auf Hotels angewiesen sind. Ferienwohnungen haben, selbst wenn sie im Laufe eines Sommers von mehreren Gästen genutzt werden, weniger oder gar keine Gemeinschaftsbereiche, und bei Selbstverpflegung müssen die Menschen seltener im Restaurant essen.

Die Europäische Kommission möchte, dass alle Unterkünfte über „Gesundheits- und Hygieneverfahren“ verfügen. Der Tourismus wird nur dort geöffnet, wo Hotels, Ferienparks, Resorts und andere Unterkünfte in der Nähe eines Gesundheitsdienstes liegen, der über „ausreichende Kapazitäten“ verfügt, um nicht nur Einheimische, sondern zusätzlich auch Touristen zu behandeln.

In manchen Küstengebieten Spaniens verdoppelt oder vervierfacht sich die Bevölkerung im Sommer sogar, und die saisonale Verstärkung des Gesundheitswesens muss diesen Zustrom mehr denn je bewältigen können: Zusätzlich zum üblichen erhöhten Andrang in Krankenhäusern und Arztpraxen muss sie einem hypothetischen Covid-19-Ausbruch unter Touristen wie Einwohnern gewachsen sein und über die Mittel verfügen, um zu testen und alle Kontaktpersonen einer positiv diagnostizierten Person nachzuverfolgen.

„Diese Regelungen sollen es den Menschen ermöglichen, sicher in Hotels, Ferienparks, B&Bs und anderen Unterkünften zu übernachten, in Restaurants, Bars und Cafés zu essen und zu trinken und an den Strand zu gehen“, so die Kommission.

All das ist ein Fortschritt für Spanien und die Nachbarländer und bringt uns einer möglichst baldigen Rückkehr zu einer weitgehenden Normalität näher. Bromley Estates Marbella ist voll einsatzbereit und sorgt jederzeit für ein sicheres Umfeld für unsere Kunden und Mitarbeiter. Sie erreichen uns per E-Mail und Telefon – wir freuen uns sehr darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen!

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