Investitionen ausländischer Käufer auf dem spanischen Immobilienmarkt sollen 2017 Rekordhoch erreichen
Das zeigt, dass sich das Vertrauen in den Immobilienmarkt insgesamt in die richtige Richtung entwickelt – und das sehen wir auch an der Vielzahl moderner Neubauprojekte, die entlang der Costa del Sol entstehen und ausländische Investitionen anziehen. Ausländer haben allein in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 888 Millionen € für spanische Immobilien ausgegeben. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Zeitraum Januar bis Juni 2016.
Das vergangene Jahr hat sich als äußerst wichtiges Jahr für ausländische Käufer erwiesen. Briten, Deutsche, Russen, Franzosen und andere Nationalitäten kauften rund 13,2 Prozent aller in Spanien verkauften Wohnungen – der höchste Anteil seit über einem Jahrzehnt. Das entspricht 53.500 Transaktionen im Jahr 2016.
Ein Marktbericht von JLL aus dem Jahr 2017 legt nahe, dass dieser Anteil in diesem Jahr deutlich übertroffen wird. Es steht außer Zweifel, dass 2017 das achte Jahr in Folge mit wachsender Zahl ausländischer Käufer auf dem spanischen Wohnungsmarkt sein wird. Auch das sieht man an all den Baustellen – und zu diesen Neubauprojekten gehören preisgünstige Apartments mit 1–2 Schlafzimmern in Urbanisationen ebenso wie luxuriöse Villen mit 4–5 Schlafzimmern und privatem Pool.
Eine Aufschlüsselung der Transaktionen ausländischer Käufer im Jahr 2016 zeigt, dass britische Staatsangehörige nach wie vor an der Spitze der internationalen Rangliste stehen. Die Briten kauften im vergangenen Jahr 19 Prozent der 53.500 an Ausländer verkauften Wohnungen und erobern 2017 weiter neues Terrain – trotz Sorgen über die möglichen Folgen des Brexits und des schwächelnden Pfunds. Zahlreiche Medienberichte zeigen, dass der Brexit britische Staatsangehörige nicht davon abhält, sich ihren Traum vom Ferienhaus in der Sonne zu erfüllen.
Die Briten lagen deutlich vor den Franzosen auf Platz zwei mit acht Prozent der Transaktionen, knapp vor den Deutschen mit 7,6 Prozent, den Schweden mit 6,7 Prozent und den Belgiern mit 6 % – doch diese Verteilung könnte sich ändern. Wirtschaftliche Faktoren beeinflussen Immobilientransaktionen bis zu einem gewissen Grad, doch Immobilien bleiben die solideste Form der mittel- bis langfristigen Geldanlage.